Erstes Statement

Den folgenden Text hatte ich so für Facebook, auf meinem privaten Account, verfasst. Die Reaktionen waren eigentlich durchwegs positiv, bis auf eine.

Wisst ihr, was ich traurig finde? Sobald man gegen was ist, was scheinbar die Allgemeinheit für gut befindet (z.B. Gender… in meinem aktuellen Fall) und die Werte des Christentums für gut, richtig und wichtig empfindet und z.B. Homosexualität, Abtreibung ect. ablehnt, wird man sofort in die rechte Ecke abgeschoben. 

Ich fühle mich in keinster Weise rechtsradikal, sondern wertetreu.
Wenn man sich die Geschichte des Nationalsozialismus mal näher zu Gemüte führt, wird man relativ schnell herausfinden, das Hitler den christlichen Glauben nicht akzeptiert hat. Es gab einige Versuche die Kirche mit der NS Ideologie gleichzuschalten, was nur bedingt gelungen ist, bis gar nicht.
Im Gegenteil, er hat die Christen, die ihr Hirn eingeschaltet haben auch vehement verfolgt, da diese seinen Kurs nicht für Bibelkonform hielten und auch heute noch nicht halten. Viele Christen wie z.B. Dietrich Bonhoeffer, sind im KZ umgekommen, weil sie sich für Gott als ihren Führer im Leben entschieden haben und gegen Hitler.
Christentum hat also nicht das mindeste mit Nationalsozialismus bzw. rechter Politikeinstellung zu tun! Das wollen die Gegenparteien, allen voran die Grünen und die Linken, den Menschen jedoch weismachen, da genau diese für Gender, Feminismus, Abtreibung, Homosexualität ect sind!

Eine „Freundin“ von mir, mit welcher ich schon öfter bei dem Thema Familie und Rolle der Frau innerhalb der Familie aneinander geraten bin, tätigte folgende Aussage:

Kirche und Nazis sind aber dasselbe, jedenfalls in meinen Augen. Sie lehnen Andersdenkende, Andershandelnde ab und sind beide für großangelegte Morde verantwortlich. Also wo ist der Unterschied?

Aber ihre Meinung steht für so viele, was mich traurig macht. Da ihre Meinung ihr so anerzogen wurde. Sie kommt aus der ehemaligen DDR, wo Frauen, die nicht arbeiteten und ihre Kinder nicht unter staatliche Obhut geben wollten, diskriminiert und als Staatsverräterinnen verleumdet wurden.

Meine Antwort dazu:

Dann müsste jeder große Kaiser, König, Papst, Staatsoberhaupt der vergangenen und der aktuellen Zeit ein Nazi sein, der Massenmorde angestrengt, genehmigt oder auch mit durchgeführt hat. Bei Massenmorden geht es in der Regel um Macht, Gier, Geld bzw. Ressourcen. Während Nationalsozialismus gezielt „Menschenrassen“ ausrotten wollte.

Ich wollte eigentlich noch so viel mehr dazuschreiben, was ich jedoch um des lieben Friedens Willens gelassen habe.

Wie kann man jemand das Wort Gottes erklären, wenn derjenige es nicht kennt und auch noch vehement ablehnt? Funktioniert nicht! Da hilft nur eins: Für die Person beten! 🙂

Der persönliche Glaube an Gott hat absolut nichts mit einer Kirche/ einer Institution zu tun.

Menschen versuchen andere Menschen zu kategorisieren. Die tut dies oder jenes, also muss sie da oder dorthin gehören bzw. zugehörig sein… So drängen wir die Menschen in unseren Köpfen in Rollen hinein, ohne es vielleicht auch zu wollen.

Womit wir beim Thema Gender wären und das dies ein Humbug ist, aber dazu ein anderes mal mehr… 😉

Ein Kommentar

  1. Sehr schön geschrieben! Mit diesem „in-Schubladen-stecken“ habe ich auch echt ein Problem. Und was auch oft nicht beachtet wird: nur weil man etwas als falsch ansieht, heißt das nicht automatisch, dass man die betreffenden Menschen richtet oder verachtet.

    Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.