Lebenssinn!?

Was ist der Sinn des Lebens? Arbeiten bis zum umfallen, nur damit man sich „was leisten“ kann?

Sicher nicht! Klar, Arbeit ist wichtig! Wie heißt es so schön, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen… Gut, das bleibt den meisten in unserem guten Sozialstaat erspart. Im Grunde muss niemand Hunger leiden.

Nur… Woran liegt es, das die Menschen scheinbar immer weniger Geld zur Verfügung haben und früher alles sooo viel besser war und man sich sooo viel mehr leisten konnte?

Ganz einfach: Konsumgeilheit!

Es ist inzwischen zur Normalität geworden, das jeder ein Smartphone besitzt (am besten jedes Jahr ein neues, damit man immer das Modernste hat, ist ja vielfach bei den ach so tollen Verträgen inkludiert, aber keiner checkt, das es Ausbeute pur ist), ein Tablet, ein PC/Laptop, einen Flachbildschirm, Internetanschluss usw…
Dies sind alles Ausgaben, die gab es faktisch vor gut 25 Jahren noch nicht!
Die Menschen wollen immer mehr Freizeit, weniger arbeiten, aber immer mehr Geld verdienen. Klar, das dies nie funktionieren wird.
Besonders die Mittelschicht, die eigentlich gar nicht so wenig Geld zur Verfügung hätte verkommt zum Größenwahnsinn. Es wird ein Haus gekauft, am besten schon vollständig eingerichtet zum Einzug, natürlich alles auf Kredit. Sich ja selbst keine Arbeit antun, man hat ja eh schon genug zu tun und will „genießen“. Unsere Großväter haben noch selbst beim Hausbau mitgeschuftet, haben keinen Architekten bestellt, der die Inneneinrichtung komplett plant. Das Wohnzimmer, die Essecke, die Garderobe waren vielleicht erst Jahre später fertig, wenn man wieder Geld zur Verfügung hatte…
Dann ein neues Auto auf Leasing. Ein neuer Laptop auf Kredit, weil Media Markt grad so ein tolles Angebot hat… Dann mal wieder eine neue Couch, weil die Alte ja nicht mehr passt. Hmm.. Hab das Geld grad nicht dafür, egal, es gibt grad ein 0% Finanzierungsangebot… (Ich weiß wovon ich rede, in die Falle bin ich leider in jungen Jahren auch schon getappt…)
Und so summiert es sich… Die monatlichen Fixkosten steigen ins Unermessliche und im Grunde weiß man, HEY! Ich kann das gar nicht mehr stemmen! Doch anstatt sich mal ein bisschen zurückzunehmen, wird nur noch mehr rangeklotzt. Noch mehr Stunden auf Arbeit, noch weniger Zeit für Kinder (die dann selbstverständlich den ganzen Tag in die Krippe müssen, weil die Eltern keine Zeit haben….).
Irgendwann kommt der große Kollaps, wenn man merkt, es klappt nicht mehr so, wie man es gerne hätte.
Ich weiß wovon ich rede, an diesem Kollaps bin ich grad so vorbeigeschrammt und ich hatte das unglaubliche Glück einen tollen Menschen kennen zu lernen, der mir da heraus geholfen hat. Seitdem weiß ich, NIE WIEDER!
Die eigene Gesundheit macht einem einen Strich durch die Rechnung. Man ist nicht mehr leistungsfähig… Burnout, oder noch viel schlimmeres. Herzinfarkt. Hirninfarkt.

Und dann kommen die Worte, die ich leider oft höre, oder vom hören-sagen kenne: „Wenn ich nicht mehr schaffen kann, bring ich mich eh um!“

DAS IST TRAURIG!!!

Wenn der einzige Lebenssinn nur arbeiten, bzw den Ausbau der eigenen Arbeitskraft und Geld verdienen ist, dann hat das Leben eigentlich gar keinen Sinn…

Da muss ich sagen, da glaub ich lieber an einen Gott, der mich und alles erschaffen hat und der mich liebt und nur Gutes mit mir vorhat und vor allem, der mir einen Sinn für dieses Leben gibt und somit auch Hoffnung für danach, wenn dieses irdische Leben ein Ende hat und das hat es bei jedem Menschen früher oder später.
Das ich nicht irgendwo im Kosmos verdampfe, nachdem ich dieses Leben gelebt habe, oder noch schlimmer, als irgendwas oder irgendjemand anderes auf dieser Erde wandeln muss, um die Fehler des vorherigen Lebens auszulöffeln.
Ich weiß, Glaube ist unpopulär geworden. Man wird als rückschrittlich und naiv und ungebildet bezeichnet. Ich finde, es ist eher das Gegenteil der Fall.
Menschen die sich nur auf sich selbst verlassen, sind irgendwann verlassen… In jungen Jahren, wenn man noch alles schafft und kann, glaubt man das nicht. Aber JEDER Mensch wird alt. Jeder Mensch kommt irgendwann an den Punkt, wo er denkt, ich kann nicht mehr!
Also… denkt an meine Worte, wenn es bei euch soweit ist…

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