Impressumspflicht in Österreich

 

In Österreich gilt, bei Websites, die über die persönliche Darstellung des Inhabers hinausgeht eine Impressumspflicht. 

Siehe folgender Auszug aus dem Medienrecht (unter dem Auszug verlinkt):

Erleichterung für kleine Websites und kleine Newsletter

Die volle Offenlegungspflicht betrifft nur jene Newsletter und Websites, die einen über die Darstellung des persönlichen Lebensbereichs oder die Präsentation des Medieninhabers hinausgehenden Informationsgehalt aufweisen, der geeignet ist, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen („große Websites“, „große Newsletter“). Für alle anderen Newsletter und Websites, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen („kleine Websites“, „kleine Newsletter“), gelten abgeschwächte Offenlegungspflichten.

Websites bzw. Newsletter, die sich auf die (Werbe-) Präsentation des Unternehmens selbst oder seiner Leistungen oder Produkte beschränken, gelten als „Präsentation des Medieninhabers“ und gelten daher als kleine Website bzw. kleiner Newsletter. Der einfache Webshop bzw. Werbenewsletter ohne redaktionelle Beiträge unterliegt daher nicht der vollen, sondern nur einer eingeschränkten Offenlegungspflicht (kleine Website, kleiner Newsletter).

a) Auf kleinen Websites sind offenzulegen:

  • Name/Firma des Medieninhabers
  • Unternehmensgegenstand des Medieninhabers
  • Wohnort/Sitz des Medieninhabers
Bis auf den Unternehmensgegenstand sind diese Angaben ohnehin schon bisher auf Grund des ECG zu machen, da der Medieninhaber idR mit dem Inhaber bzw Betreiber der Website ident sein wird.

b) Bei kleinen Newslettern sind zusätzlich zur Impressumspflicht offenzulegen:

  • Wohnort/Sitz des Medieninhabers (falls mit Anschrift nicht ident)
  • Unternehmensgegenstand des Medieninhabers 

Das Medienrecht für Newsletter und Websites im Überblick

Sprich, man muss eine Postadresse und eine Kontaktmöglichkeit angeben, sowie den Namen des Medieninhabers, bzw. des Medienverantworlichen.

Informationspflichten nach dem Mediengesetz für Websites

Weitere Informationen sind zu finden auf www.wko.at

Man kann anonym bloggen, wenn man will, sprich mit Pseudonym, dies ist jedoch gesetzlich nicht wirklich erlaubt, außer man erzählt nur absolut persönliches. Aber welcher Blogger macht das schon? Ich mal nicht. Jeder Mensch hat zu bestimmten Themen Meinungen, die man auch auf einem Blog loswird, daher trägt man zur allgemeinen Meinungsbildung bei.

P.S. Die Gesetzeslage sieht in Deutschland nicht viel anders aus.


Wer keine Lust hat, ständig Bildnachweise erbringen zu müssen, kann auf Webites zurückgreifen, die Bilder zur Verfügung stellen bei denen die Bildersteller von dieser Pflicht befreien. Ich hab vor kurzem eine gefunden: Pixabay