Wie bloggen?

Zu allererst, denke, jeder bloggt anders. Jeder hat seine eigene Wortwahl, sofern diese nicht von irgendjemand vorgegeben wird und jeder veröffentlicht seine eigenen Ideen, oder was ihm persönlich wichtig geworden ist. 

Es gibt eine Vielzahl von Blogs und alle sind individuell. Viele bloggen über gleiche Themen stimmt, jeder sieht jedoch das ein oder andere anders und bringt andere Aspekte ein.

Ich persönlich blogge schon seit vielen, vielen Jahren. Allerdings wechselte ich immer mal wieder die Blogs. Die Thematiken veränderten sich, der Stil veränderte sich und auch meine persönlichen Ansichten zu diversen Themen änderten sich oder entwickelten sich weiter. Früher sah ich einen Blog als so eine Art persönliches Tagebuch an. Diese Blogs las jedoch wirklich so gut wie niemand und ich teilte auch nichts bzw. fast nichts auf Social Media Kanälen.

Wie sammel ich Ideen?

Mein Kopf ist voll von Ideen! Egal, was ich gerade tue, mir schießen Ideen durch den Kopf und wenn ich die nicht gleich irgendwo festhalte, sind die zumeist relativ schnell wieder weg.

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Also hilft nur eins: So schnell wie möglich irgendwo festhalten! Manche Blogger greifen ganz altmodisch zu Stift und Papier. Diesen Input bekam ich jedenfalls vor ein paar Wochen, als ich einen anderen Blogartikel zu dem Thema durchlas. Leider weiß ich nicht mehr welcher Blog und welcher Artikel das war, sonst würde ich den euch jetzt hier verlinken. Ich persönlich setze mich, nach Möglichkeit, gleich vor den PC und fange an zu tippen. Ich schreibe am liebsten am PC und mit 10-Finger-System, da ich da beim tippen am wenigsten Fehler mache. Das ist wie reden für mich, nur besser. 🙂 Vor kurzem lud ich mir die App von diesem Bloganbieter hier auf mein Smartphone und so kann ich auch ganz einfach unterwegs, oder wo ich gerade gehe und stehe Ideen eintippen und erstmal abspeichern, bis zur letztendlichen „Verarbeitung“. Auf dem Smartphone sind längere Texte für mich Folter. Ständig falsche Buchstaben, falsche Zeichen, unübersichtlich…

Ach ja, ganz wichtig. Andere Blogs lesen! Du interessierst dich für ein Thema? Hole dir Inputs von anderen! Recherchiere! Lies alles, was dir wichtig und richtig erscheint! Und dann, formuliere deine eigenen Gedanken dazu. Recherche ist wichtig, besonders auch dann, wenn man etwas schreibt, was Quellenangaben benötigt. Dies ist in der Regel dann der Fall (bei mir jedenfalls), wenn es ein Thema ist, das Meinungsbildend und auch kontrovers ist. Den Tipp den Quellenangaben legte mir eine liebe Bekannte nahe, da sie wohl mit ein paar Artikeln von mir Probleme hatte, bzgl der getätigten Aussagen. Mit Quellenangaben kann der Leser selbst ganz einfach nachrecherchieren und sich so einfacher eine eigenen Meinung bilden. Top!

Wie veröffentlichen?

Die Frage, die ich mir sehr, sehr oft stelle: Kann ich das gleich so veröffentlichen? Bei vielen Themen kommt da ziemlich schnell ein innerliches: JA. Bei anderen, ziemlich kontroversen Themen, bei denen ich weiß, die stoßen bei anderen Menschen womöglich auf Widerstand und Unverständnis dauert es manchmal Wochen, bis ich den Artikel veröffentliche. Ganz selten nehme ich auch Artikel nach der Veröffentlichung wieder zurück und warte eine zeit lang und poste sie dann wieder. Je nach Gemütszustand ertrage ich oft kritische Kommentare nicht und dann ist es besser, wenn man alles vermeidet, bei dem es zu Auseinandersetzungen mit anderen Menschen kommen könnte.

Ganz wichtig für das Optische: Bilder! Es gibt im Netz ein paar Anbieter, die kostenlose Bilder zur Verfügung stellen, falls man für die Artikelthematik nicht selbst Bilder stellen kann. Bei eigenen Bildern wäre es glaub wichtig, sah ich jedenfalls bei anderen Blogs, dort eine Art Wasserzeichen einzufügen, um sicherzustellen, dass dieses Bild in keine falschen Hände gerät und anderweitig verwendet wird.

Übersichtlich gestalten!

Wer kennt es nicht, man öffnet eine Artikel, das Thema wäre interessant, aber der Textaufbau, die Gestaltung, die Schrift: Furchbar! Man quält sich durch oder beendet den Artikel vorzeitig, weil man einfach Augenkrebs bekommt! Am schlimmsten finde ich persönlich, wenn die Schriftfarben kunterbunt sind, wenn die Schrift zu klein, wenn die Schriftart „unleserlich“, die Absätze zu lang und zu wenig Unterbrechungen durch Überschriften. Absätze lassen, wenigstens optisch, den Artikel nicht so lange erscheinen und das Auge kann öfter mal eine kleine Pause einlegen. Farben nur zum markieren, bzw. zum Aufmerksam machen einzelner Textpassagen verwenden.

Nach Möglichkeit Bilder in den Fließtext einfügen, dies unterbricht auch optisch. Ebenso geht es mir persönlich bei der Wortwahl. Ich schreibe so, wie mir der Mund gewachsen ist. Ok, gut, auch nicht immer, man hat in der Schule ja doch was gelernt… 😉 Auch wenn es nicht immer so scheint… 😉 Dies ist ein persönlicher Blog, bei dem kein Lehrer mit dem Rotstift im Hintergrund steht und schlechte Zensuren verteilt. Am liebsten mag ich wirklich Blogs mit derselben „Handschrift“. Da kann man gleich erkennen, da steht ein ganz normaler Mensch dahinter. Wenn ich einen „abgehobenen“ Artikel, mit komplizierter Wortwahl und Satzbau lesen möchte, greife ich zur Frankfurter Allgemeinen oder zur Süddeutschen Zeitung… 😉

Leserfrage:

Wie gefällt euch der Blog vom Aufbau her?

Wie gefällt euch die Wortwahl?

Wie gefällt euch der Artikelaufbau?

Wie gefallen euch die Schriftarten?

Wie gefallen euch die Farben?

Kurzum: Ist der Blog ansprechend gestaltet?

Freue mich auf Kommentare!