Warum kein reiner Mamablog mehr?

Wer meinen Blog in der letzten Zeit mitverfolgt hat, bemerkte sicherlich den Wandel, der sich vollzogen hat. Allein schon die Web-Adressleiste zeigt den Wandel. Ursprünglich wollte ich einfach einen normalen Mamablog schreiben, als ich 2015 damit begann. Mit meinen persönlichen Gedanken und Gefühlen zu dem Thema Mutter-Sein und Familie. Eine Art Online- Mamatagebuch. 

Leider wurde mir die Thematik schnell zu langweilig, besser gesagt, zu eintönig. Zwar bestimmt das Mama-Sein mein Leben logischerweise weiterhin größtenteils, aber deswegen muss man sich ja nicht automatisch nur mit Kindererziehung, Rezepten, Putzen,… auseinandersetzen… 😉 Zudem gibt es von dieser Blogart schon unzählige. Da wäre ich nichts neues… Gut, (gesellschafts-)kritische Blogs gibt es auch schon, aber meistens sind die zudem noch politisch und das möchte ich persönlich ganz bewusst ausklammern, auch wenn es oft schwer fällt… 

Ich mache meinen „Job“ Mama unglaublich gerne und es ist meine derzeitige Erfüllung, aber mein Kopf braucht zwischendurch noch andere Inputs, die ich mir von überall, wo es geht, her hole (derzeit meistens aus dem Internet und Büchern) und mich mit damit auch dann aktiv auseinander setze. Ich habe gelernt, dass man nichts einfach schlucken soll. Jede Meinung überprüfen und analysieren und dann eine eigene Meinung dazu bilden. Was dann dabei heraus kommt, darüber schreibe ich hier zudem noch und das hat manchmal nichts mit meiner Hauptaufgabe: Mama-Sein, zu tun.

Ich wollte einen Blog kreieren der informativ ist, der zum nachdenken anregt, der in manchen Dingen aufklärend fungiert, der auch explosive Themen aufgreift und auch dazu beiträgt, unser Bewusstsein für die Vorgänge in der Natur zu sensibilisieren.

Ob es mir gelingt? Es wird sich zeigen…

Auf alle Fälle macht es Spaß und ich freue mich über jeden Leser! Leider fehlt mir noch ein bisschen die Interaktion mit den Lesern. Wenn was kommt, ist es meistens Kritik. Aber gut… Damit muss ich bei gewissen Themen rechnen.

Die Namensgebung: Gegen den Strom wählte ich ziemlich bewusst, weil ich nicht im „Gesellschafts-Strom“ mit schwimmen will.

Ich will Menschen Mut machen ihre eigene Meinung zu sagen, auch wenn sie vielleicht konträr zu dem derzeit herrschenden Zeitgeist ist. Meinungen und Thesen werden oft über Jahrzehnte weiter gegeben und bestimmen den jeweils herrschenden Zeitgeist. Ob diese Meinungen und Thesen stimmen und zum Wohle der Gesellschaft sind, das überprüfen in Folge nur noch wenige, wenn es ihnen als „normal“ beigebracht wurde. Daher ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die hinterfragen und dies auch öffentlich machen. Nur so kann ein ein Diskurs stattfinden, der aufrüttelnd sein kann und vielleicht zum umdenken bewegt…

Eine Mama, in einer Facebook Gruppe, die hier in meiner Gegend wohnt, meinte, was ich überhaupt mit diesem Blog hier bezwecken will, ich würde doch nicht im mindesten gegen den Strom schwimmen, das wäre doch alles normal, was ich hier schreibe…

Da hatte sie Recht. Ich wohne hier auf einem ziemlich katholisch-konservativen Fleckchen Erde und meine Lebensgestaltung stößt auf keinen Widerstand. (Nur am Rande, ich bin nicht katholisch… 😉 ) Aber… Da hab ich persönlich einfach unglaubliches Glück. In vielen Teilen des deutschsprachigen Raumes herrscht jedoch ein vollkommen anderer Zeitgeist und dieser trifft auch hier schon immer weiter auf nahrhaften Boden… 

 

2 Kommentare

  1. Hallo Anna! Dann schreibe ich mal keine Kritik, sondern eine Anerkennung.
    Lieben Gruß aus Crottendorf von Annegret (und wenn Jörg es wüsste, sicherlich auch von ihm)

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